Herzlich Willkommen beim DED Jemen .
Entwicklungspolitische Beziehungen
Jemen gehört zu den Least Developed Countries (LDC) und rangiert auf Platz 153 von den 177 im Human Development Index der VN berücksichtigten Staaten. Mit einem BIP von 2300 US Dollar pro Kopf (kaufkraftbereinigt) ist es das mit Abstand ärmste arabische Land, noch nach Mauretanien und Dschibuti. Jemen ist ein Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
Die deutschen Gesamtzusagen seit 1978 beliefen sich bis Ende 2009 auf nahezu eine Milliarde Euro. Zuletzt wurden bei Regierungsverhandlungen im Mai 2009 für den Zweijahreszeitraum 2009–2010 79,0 Millionen Euro für Maßnahmen der bilateralen staatlichen Entwicklungszusammenarbeit zugesagt. Hinzu kommen die Leistungen für den Deutschen Entwicklungsdienst (DED), für Integrierte Fachkräfte des Centrums für internationale Migration und Entwicklung (CIM), für die politischen Stiftungen (vor allem für die Friedrich-Ebert-Stiftung, die seit 1998 über ein eigenes Büro in Sanaa verfügt), sowie für die Stipendienprogramme der Internationale Weiterbildung und Entwicklung GmbH (InWEnt).
1979 wurde Jemen Schuldenerlass gewährt; seither erhält Jemen die deutschen Leistungen im Rahmen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit in Form von Zuschüssen.
Deutschland ist damit nach wie vor der stärkste westliche bilaterale Geber für Jemen.
Schwerpunkte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Jemen sind Wasser und Bildung. Reproduktive Gesundheit, Biodiversität, Ernährungssicherung, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und gute Regierungsführung sind weitere zentrale Themen der bilateralen Kooperation.
Der DED ist seit 1979 ununterbrochen im Jemen tätig und hat bisher mehr als 280 Fachkräfte entsandt.
Der DED unterstützt den Jemen in den zwei Schwerpunktsektoren der Deutschen EZ:
- Wasser & Umwelt
- Bildung (Grundbildung, Sekundarbildung, Berufsbildung).
Dies korrespondiert mit den für die Entwicklung des Landes wichtigsten Sektoren und den Zielsetzungen des nationalen Fünfjahresplans (DPPR).
Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und der Gesundheitssektor zählen nicht mehr zu den BMZ-Schwerpunktsektoren im Jemen, erhalten aber nach wie vor substantielle Förderung und stellen auch in Zukunft wichtige Bereiche der deutschen EZ und des DED dar.
Das Portfolio der deutschen EZ ist in langen Jahren der Kooperation gewachsen und sehr stark differenziert. Unser Beitrag ist in vielen Bereichen (Grundbildung, Wasser, Abfall, Gesundheit, Demokratisierung, Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen NGO, u.a.) ein wichtiger Ideengeber und Partner bei der nationalen konzeptionellen Entwicklung und Umsetzung in der Praxis.
Die Londoner Geberkonferenz im November 2006 brachte dem Jemen Finanzierungszusagen für die Umsetzung des DPPR in Höhe von 5,5 Mrd. USD ein. Die sinnvolle und zügige Verwendung dieser Mittel stellt eine Herausforderung für die jemenitischen Institutionen dar.
Schwerpunkte der internationalen EZ sind: Infrastrukturmaßnahmen (Straßenbau, Wasser und Abwasser, Energieversorgung), Bildung, Good Governance, Gesundheit, Fischereiförderung.
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Landesdirektorin:
Hildegard Behrendt-Kigozi
P.O. Box 92
Sana'a – Jemen
Tel +967 1 440395
Fax +967 1 440396
E-mail yem@ded.de
Internet jemen.ded.de
Geschäftsführer Deutscher Entwicklungsdienst gGmbH:
Dr. Juergen Wilhelm
Sitz: Bonn, Deutschland
Verantwortlich:
Hildegard Behrendt-Kigozi
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